Samstag, 20. Februar 2010
Donnerstag, 18. Februar 2010
Dienstag, 9. Februar 2010
Mittwoch, 27. Januar 2010
Siko
Das Trauerspiel von Afghanistan
von Theodor Fontane, geschrieben 1858
Der Schnee leis stäubend vom Himmel fällt,
Ein Reiter vor Dschellalabad hält,
„Wer da!“ – „„Ein britischer Reitersmann,
Bringe Botschaft aus Afghanistan.““
Afghanistan! er sprach es so matt;
Es umdrängt den Reiter die halbe Stadt,
Sir Robert Sale, der Commandant,
Hebt ihn vom Rosse mit eigener Hand.
Sie führen in’s steinerne Wachthaus ihn,
Sie setzen ihn nieder an den Kamin,
Wie wärmt ihn das Feuer, wie labt ihn das Licht,
Er athmet hoch auf und dankt und spricht:
„Wir waren dreizehntausend Mann,
Von Cabul unser Zug begann,
Soldaten, Führer, Weib und Kind,
Erstarrt, erschlagen, verrathen sind.
„Zersprengt ist unser ganzes Heer,
Was lebt, irrt draußen in Nacht umher,
Mir hat ein Gott die Rettung gegönnt,
Seht zu, ob den Rest ihr retten könnt.“
Sir Robert stieg auf den Festungswall,
Offiziere, Soldaten folgten ihm all’,
Sir Robert sprach: „Der Schnee fällt dicht,
Die uns suchen, sie können uns finden nicht.
„Sie irren wie Blinde und sind uns so nah,
So laßt sie’s hören, daß wir da,
Stimmt an ein Lied von Heimath und Haus,
Trompeter, blas’t in die Nacht hinaus!“
Da huben sie an und sie wurden’s nicht müd’,
Durch die Nacht hin klang es Lied um Lied,
Erst englische Lieder mit fröhlichem Klang,
Dann Hochlandslieder wie Klagegesang.
Sie bliesen die Nacht und über den Tag,
Laut, wie nur die Liebe rufen mag,
Sie bliesen – es kam die zweite Nacht,
Umsonst, daß ihr ruft, umsonst, daß ihr wacht.
Die hören sollen, sie hören nicht mehr,
Vernichtet ist das ganze Heer,
Mit dreizehntausend der Zug begann,
Einer kam heim aus Afghanistan.
liebe Freunde,
die Zeche des Krieges zahlt immer das Volk.
Der Frieden ist zu wichtig, um ihn denjenigen zu überlassen, die am Krieg verdienen!
Freitag, 5. Februar , 18 Uhr Marienplatz – Aktionen zum Rathaus-Empfang
Samstag, 6. Februar, 13 Uhr Marienplatz – Demonstration
Mit solidarischem Gruß!
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Sonntag, 24. Januar 2010
Einladung zur GEW-Hochschulgruppe
Einladung zum GEW-Hochschulgruppen-Treffen
am Mittwoch, 27.01.2010 um 19:30 Uhr
im Phil-Büro an der Uni
TOPs:
1. Begrüßung, Vorstellungsrunde (wir haben neue
Mitglieder!!), was ist gerade los (Bildungsstreik etc.)...
2. Struktur unserer Hochschulgruppe
3. Planung für Ende WS (Sprechstunde, Infostände etc.)
4. Planung fürs Sommersemester (z.B. selbstorganisiertes
Seminar zum Thema "Lernen in der Schule", Filmreihe etc.)
5. Hochschulwahlen im Sommersemester
6. Sonstiges
JedeR kann sich noch weitere Punkte überlegen.
Unsere Sitzungen sind öffentlich, d.h. ihr könnt gerne
Leute mitbringen, die interessiert sind.
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Donnerstag, 31. Dezember 2009
Den Hitler jag ich in die Luft
Freitag, 29.01. um 19.30 Uhr liest Georg Haasis in der "Ganzen Bäckerei" aus seinem Buch "Den Hitler jag ich in die Luft" - der Attentäter Georg Elser.
Haasis legt in seiner Biographie ausführlich die Hintergründe und das Leben des Widerstandskämpfers Georg Elser dar. Das Buchist im August 2009 im Nautilus Verlag erschienen und gehört wohl zu den best recherchierten Publikationen über einen in der deutschen Geschichte wenig gewürdigten Antifaschisten
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Montag, 28. Dezember 2009
ERNSTFALL!!! LMU GERÄUMT!!! SOLIPAKT AKTIVIERT!!!
Heute Morgen um 6:00 Uhr wurde die polizeiliche Räumung der
Ludwigs-Maximilians-Universität München (LMU) am Geschwister-Scholl-Platz
durchgeführt. Bei dieser unnötigen Aktion, die jedem begonnenen und
geforderten Dialog der Studierendenschaft mit den Verantwortlichen
widerspricht, wurde glücklicherweise keine/r unserer MitstreiterInnen
verletzt. Dennoch verurteilen wir diesen repressiven Schritt auf das
Schärfste.
Hiermit tritt der Internationale Solidaritätspakt in Kraft, weshalb
spätestens morgen, Dienstag dem 29.12. in den Mittagsstunden koordinierte
Aktionen der beteiligten Bildungseinrichtungen stattfinden müssen, um die
Öffentlichkeit zu informieren und unseren Protest auszudrücken.
Bitte vergesst nicht, hierbei auch auf die Räumungen in Wien, Hamburg und
Bochum hinzuweisen,die im Weihnachtsstress nicht die nötige
Resonanz fanden.
Mit freundlichen Grüßen,
AK Vernetzung, Uni Wü
Presse - FAZ von heute:
Kleiner Fehler am Rande:Würzburg ist und bleibt besetzt...
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